Freunde der Stadtbibliothek Halle e.V.
 
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Mitteldeutsche Zeitung Halle, 8.12.2008

Sonderpreis nach Reklame-Marsch

Vereine und Projekte wurden beim Wettbewerb "engagiert für halle" geehrt.

VON HEIDI POHLE HALLE/MZ

- Etwa 30 000 Hallenser sind ehrenamtlich engagiert - im Sport, bei der Kinder- und Jugendarbeit, im Rettungswesen und in vielen anderen Bereichen. Sie alle verdienen ein Dankeschön. Doch nur einige können öffentlich gewürdigt werden wie beim Wettbewerb "engagiert für halle", den die Stadt mit der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis initiiert. Am Samstagabend wurden zum siebten Mal Vereine und Projekte im Stadthaus ausgezeichnet. Das Motto lautete "Zeitspenden für unsere Stadt".

Die Preisträger konnten sich über eine Partnerschaft mit einem regional tätigen Unternehmen freuen, die auf ein Jahr angelegt ist. So werden der Verein der Förderer und Freunde des halleschen Bergzoos mit der BBI-Akademie für berufliche Förderung zusammenarbeiten. Die Energieversorgung Halle (EVH) unterstützt das Patennetzwerk für und mit Migranten des Mehrgenerationenhauses in Glaucha. Und die Freunde der Stadtbibliothek bekommen Hilfe von der Günter Papenburg AG. Eine Partnerschaft gehen auch der Verein Halle Willkommen mit dem Hafen Halle ein.

Die Hallesche Wasser und Abwasser GmbH (HWA) wird zwei Vereinen zur Seite stehen: den Anglern vom Posthornsee sowie den Freunden Baschkortostans; die Hauptstadt Ufa ist Halles Partnerstadt. Die Hallesche Wohnungsgesellschaft (HWG) kümmert sich um den Mittagstisch Silberhöhe.

Traditionell gab es auch wieder den Sonderpreis der Oberbürgermeisterin. Er ging an Roland Hildebrandt. Der 25 Jahre alte Student des Wirtschaftsrechts hatte einen 186 Kilometer langen Reklame-Marsch für seine Heimatstadt von Göttingen über Duderstadt, Bleicherode, Nordhausen, Sangerhausen und Eisleben gemacht (die MZ berichtete). "Mit einer guten Idee und persönlichem Einsatz kann man allerhand bewirken", sagte Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (SPD). Roland Hildebrandt habe allen, die er auf seiner Reise getroffen hat, von Händel, den Franckeschen Stiftungen, der National-Akademie Leopoldina und anderem mehr erzählt.

Sie betonte das Besondere des Wettbewerbs: "Ehrenamtlich Tätige und Unternehmen werden zusammengebracht, profitieren beide von der Partnerschaft." Olaf Ebert, Geschäftsführer der Freiwilligen-Agentur, hob hervor, dass noch mehr engagierte Bürger gebraucht würden. Es müsse aber Bedingungen geben, die die Einsätze fördere.