Freunde der Stadtbibliothek Halle e.V.
     
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Sonntagsnachrichten, 10.1.2010

Bücher und Mitstreiter gesucht
Freunde der Stadtbibliothek: Taschenbücher gefragt – Donnerstag nächster Verkauf


Im Bücherbasar der „Freunde der Stadtbibliothek“ -. hier die neu eingerichtete Kinder-Ecke – dafür zeichnet Conny Dahms (vorn) für den Bereich Kinder- und Jugendliteratur verantwortlich. Bereits seit sechs Jahren engagiert sich Jutta Hauser für den Verein. Foto: Frank Schumann

Schon seit sechs Jahren engagiert sich Jutta Hauser für die Freunde der Stadtbibliothek Halle. Jede Woche verbringt die Taschenbuch-Expertin des Vereins viele Stunden im Riesenhaus, wo der Bücherbasar seit vergangenem Frühjahr sein Domizil hat. Jetzt – an der Pforte zur 70 – würde sie gern kürzer treten. Doch daran ist im Moment eher nicht zu denken. „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich Interessenten für unsere – durchweg ehrenamtliche – Tätigkeit finden würden“, sagen Jutta Hauser und Conny Dahms im SN-Gespräch. Derzeit seien es einfach zu wenige Schultern auf die die Arbeit verteilt werden kann. Fünf Frauen und Männer gehören zum aktiven Kern des Bücherbasars. Allerdings stehen nicht alle aufgrund beruflicher und schulischer Verpflichtungen immer zur Verfügung. So wären Helfer sehr willkommen. Besonders literarische Qualifikationen seien dafür übrigens nicht erforderlich. „Wichtig sind vor allem das Interesse für Literatur und die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement“, sagt Hauser. Die Spezialität der einstigen Gastronomin aus Frankfurt (Main) sind Taschenbücher. Das wissen auch die gut 50 Stammkunden des Bücherbasars, die sich gern von Jutta Hauser beraten lassen. Persönlich mag sie vor allem Krimis und Thriller. Aber auch sonst gibt es kaum einen Autorennamen, dessen literarisches Werk sie nicht einschätzen kann. Apropos Taschenbücher. Hier wünschen sich die Bücherbasar-Strategen deutlich mehr „Nachschub“ in Form von Bücherspenden (jeweils Mittwochs 14-17 Uhr). Vor gut einem Jahr sind die Freunde der Stadtbibliothek mit ihrem Bücherbasar von der Rannischen Straße in das nur wenige Meter entfernte Riesenhaus gezogen. Die Bedingungen haben sich dadaurch zwar erheblich verbessert. Im Gegensatz zum früheren Bücherhaus sind die Räume größer, und es gibt auch Sanitärräume. Aber durch die etwas verstecktere Lage fehlt die „Laufkundschaft“. Deshalb sollen jetzt neue Informationswege erschlossen werden, wobei auch hier Unterstützung (Sponsoring) für den guten Zweck erwünscht ist. Noch nicht ganz so lange wie Jutta Hauser ist Conny Dahms bei den Stadtbibliothek-Freunden. Sie ist für Kinder- und Jugendliteratur zuständig und hat dafür im Riesenhaus einen eigenen Bereich bekommen. Eine Kinderecke ist hier bereits eingerichtet. Am Donnerstag (13-17 Uhr) ist wieder Bücherverkauf. Jutta Hauser würde sich freuen, dann nicht nur ihre Stammkunden begrüßen zu können...